Aktuelles

Donnerstag, 1. September 2016

Workshopabend Meldorfer Hafen und Speicherkoog

Der Workshopabend im August war wieder der praktischen Fotografie gewidmet, um vorwiegend Landschaftsfotografie zu üben .





Unser erstes Ziel war der Stadtrand von Meldorf, wo wir ein großes Kohlfeld fanden, das zu allerlei Experimenten mit Perspektive, Brennweite und Schärfeverlauf einlud.







Der weitere Weg führte uns zum alten Meldorfer Hafen. Dort gab es alte Sperranlagen, Schafe, interessante Wasserflächen und herausforderndes Sonnenlicht abzulichten.








Es ging weiter Richtung Deich an das Wöhrdener Loch. Aus einer Beobachtungshütte ließen sich Scharen von Wasservögeln auf dem Wasser, dem Land und in der Luft beobachten. Die nötigen starken Teleobjektive und die nötige Zeit fehlten uns aber; das war ja auch nicht Ziel des Abends.





 

Der weite Blick über die Landschaft und die unzähligen Windkraftanlagen waren nicht einfach bildgestalterisch umzusetzen.


Schließlich blickten wir noch über den Deich, wo es im goldenen Licht der untergehenden Sonne reizvolle Motive gab.





Der Sonnenuntergang bei klarem, blauen Himmel und fast völliger Windstille bildete den Abschluss des Abends. Beim Blick in die Gegenrichtung konnte dann noch der aufgehende, fast volle Mond betrachtet werden.

Um die aufgenommenen Bilder eingehend zu besprechen, haben wir einen Termin in der Olen Schriewerie vereinbart. Jeder brachte seine 15 besten Bilder mit, die alle ausführlich besprochen wurden. Bei einigen Aufnahmen versuchten wir auch einen anderen Zuschnitt oder eine andere Bildbearbeitung, um noch mehr aus den Bildern herauszuholen.

Diesen zweiten Teil eines Praxisabends finden wir sehr wichtig, um die Ergebnisse miteinander zu vergleichen, die Sichtweise der anderen kennenzulernen und Erkenntnisse für die eigenen Fotografie zu gewinnen. 

Unsere besten Bilder haben wir in einem Webalbum zusammengefasst, das bei den Themenalben für 2016 zu finden ist, dieser Link führt direkt dorthin.

Dienstag, 2. August 2016

Aktion Ferienspaß: Fotografieren für Kinder

Fast schon traditionell boten wir im Nordhastedter Ferienkalender in der ersten Ferienwoche wieder die Aktion "Fotografieren für Kinder” an. Die teilnehmenden Mädchen und Jungen sollten dabei an die Bedienung einer digitalen Spiegelreflexkamera herangeführt werden und spielerisch erlernen, wie man den richtigen Bildausschnitt wählt,  die Schärfe setzt und die Models zu interessanten Posen animiert.

Um dies entsprechend umzusetzen hatten wir in der Olen Schriewerie einen Raum zu einem Fotostudio mit einem großen abrollbaren Hintergrundkarton, professionellen Fotolampen mit Reflexschirmen und Aufhellern für die Schatten umgestaltet. Des weiteren wurde eine Station für die sofortige Bildbearbeitung aufgebaut. Für die Kinder stand zudem eine große Zahl von Utensilien wie Mützen, Brillen, Plüschtieren oder Deutschland-Fanartikeln zur Ausstattung als Model zur Verfügung.

Nach dem Eintreffen aller Teilnehmer und einer kurzen Einführung in die geplante Aktion wurden zwei Gruppen gebildet. Eine Gruppe ging zunächst ins Studio, während die andere das schöne Wetter nutzte, um vor dem Haus den Rasen, die Bänke und die Bäume in die Motivauswahl mit einzubeziehen. Außerdem stand für jede Gruppe eine kleine Kompaktkamera zur Verfügung, so dass jeweils ein „rasender Reporter“ Eindrücke vom Drumherum aufnehmen konnte.



Ziel der Aktion war es nicht nur, dass sich jedes Kind als Fotograf betätigte sondern auch Fotos von sich mit nach Hause nehmen konnte. Aus diesem Grunde tauschten sie reihum die Rollen, so dass jedes Kind einmal als Fotograf und einmal als Model agierte. Wer gerade nicht dran war, betätigte sich mit der Kompaktkamera als Reporter. Unterstützung gab es in jeder Phase von unseren Betreuern, die Hinweise zum Bildausschnitt und zur Beleuchtung gaben und die Models passend positionierten. Nach einer Anzahl von Fotos brachte das fotografierte Kind die Speicherkarte mit seinen Bildern sofort zur Bildbearbeitungsstation, wo diese ausgelesen wurden und das jeweilige Kind sich sofort die besten Bilder aussuchen konnte. Anschließend erfolgte nach der Speicherung der Bilder noch die digitale Nachbearbeitung.
Zwischendurch versorgten sich die Kinder mit Getränken und Knabbereien, welche die Volkshochschule zur Verfügung gestellt hatte. Dabei bedienten sich die Kinder aufgrund der wetterbedingten hohen Temperaturen besonders an den Erfrischungsgetränken und die Innengruppe war nach einiger Zeit froh, mit der Gruppe draußen tauschen zu können, weil im Studio vor allem die Fotolampen für zusätzliche Wärme sorgten.
 

Mit zunehmender Dauer wurden die Kinder immer lockerer und es gab immer bessere Ideen, wie man sich präsentieren konnte. Dabei entstanden auch Gruppenbilder, bei denen sich zwei oder mehr Kinder teils lustig verkleideten. Während der Veranstaltung wurden an der Bearbeitungsstation für jedes Kind zwei ausgewählte Bilder direkt auf Fotopapier ausgedruckt, damit die Kinder sofort etwas mit nach Hause nehmen konnten. Alle Bilder landeten schließlich auch in einem Webalbum, dessen Zugriffslink die Teilnehmern später per E-Mail erhielten.


 


Am Ende der Veranstaltung waren alle glücklich und zufrieden über einen gelungenen Nachmittag und eine Gruppenaufnahme von Teilnehmern und Betreuern bildete den Abschluss der Fotoaktion.


Montag, 18. Juli 2016

Skorpionsfliege

Manchmal muss man auch Glück haben:

Ich krieche am Morgen auf der Terrasse herum, um meine neuen Automatik-Zwischenringe auszuprobieren, da sehe ich aus dem Augenwinkel, wie sich ein Insekt niederlässt. Vorsichtiges Annähern zeigt das Männchen einer Skorpionsfliege. Eine ganz aparte Fliege, die ich ab und zu sehe, aber fast nie zum Fotografieren kommen kann. Also schnell und behutsam die Kamera auf den Bohnensack gelegt und ein Belegfoto auf den Platten aufgenommen.

Schon fliegt das Tier davon, aber zum Glück nur ein paar Zentimeter auf die Pflanzen rund um die Terrasse. Kamera aufs Stativ gesetzt, Höhe eingestellt und wieder fotografiert. Natürlich war der Standpunkt nicht optimal, also langsam das Stativ mit Kamera besser positioniert. Nach wenigen Bildern fliegt das Tierchen ein paar Zentimeter weiter an eine andere Stelle.



Wieder das Stativ nachgerichtet und neu fokussiert. Die Fliege sitzt zum Glück immer mal ein oder höchstens zwei Minuten regungslos, dann dreht sie sich in eine andere Richtung oder fliegt wieder ein kleines Stück auf eine andere Pflanze. Ich bin als permanent am Nachjustieren der Stativhöhe und -beine und der Kameraposition. Zum Glück war es morgens wenigstens fast komplett windstill, so dass diese Fehlerquelle weg fiel.

Dann bin ich schnell nach drinnen gegangen, um das Objektiv gegen das richtige Makroobjektiv zu tauschen. Da klingelt zwischendurch das Telefon und ich muss kurz Hilfestellung geben. Wieder draußen, sitzt die Fliege zum Glück noch an gleicher Stelle. Also habe ich jetzt mit dem Makroobjektiv etliche Bilder aufgenommen, immer verbunden mit ständigem Ortswechsel.

Schließlich wird der einsetzende Regen so stark, dass ich es vorziehe, die Aktion abzubrechen. Immerhin hatte ich fast eine halbe Stunde Zeit, etwas auszuprobieren. Natürlich waren die Lichtverhältnisse nicht gerade optimal und alle Fotos mussten mit ISO 1600 aufgenommen werden.

Dienstag, 7. Juni 2016

Gebrauchte Kameras/Objektive/Zubehör kaufen

Jeder Fotograf spekuliert immer mal wieder, weitere Objektive oder Zubehörteile für seine Kamera zu kaufen. Ein Neukauf ist oft recht teuer und rechnet sich im Verhältnis zum Nutzen der Teile manchmal nicht.

Es gibt das DSLR-Forum, in dem gut 450.000 deutschsprachige Fotografen angemeldet sind. Wie viele davon aktiv sind, lässt sich nicht abschätzen. Auf jeden Fall bietet das Forum ziemlich weit unten einen Suche- und Bietebereich, der nach Kameratypen in diverse Unterforen gegliedert ist. Dort kann man nach gewünschtem Equiqment suchen oder auch eigene Teile anbieten.

Ich bin erstaunt, wie groß die Auswahl an Objektiven und Zubehör selbst für den (noch Nischenmarkt im) Systemkamerabereich des MFT-Standards (Panasonic, Olympus) ist. Wieviel mehr wird erst für Canon oder Nikan angeboten!

Anders als bei Ebay, wo man u.U. bis zum Ende einer Auktion warten muss, um zu einem ungewissen Endpreis zu kommen, gilt hier: es wird ein Festpreis genannt und wer sich zuerst meldet, bekommt den Zuschlag. Man muss sein gewünschtes Objektiv z.B. in den Angeboten der letzten Tage oder Wochen einfach mal suchen und sehen, wie die Preise liegen. Silke und ich haben z.B. auf diese Weise günstige Objektive erworben, die wir uns sonst vielleicht nicht gekauft hätten. Der Preis liegt oft bei der Hälfte oder Zweidrittel des aktuellen Neupreises.

Die Seriosität eines Verkäufers kann man ein wenig dadurch abschätzen, dass man sieht, wie viele Beiträge der Verkäufer im Forum geschrieben hat und wie lange er dabei ist. Bei jemandem, der frisch angemeldet ist und gleich etwas verkaufen will, könnte man skeptisch sein. Wer aber seit Jahren dabei ist und viele, viele Beiträge verfasst hat, erscheint schon vertrauenswürdiger.

Wer etwas kaufen oder verkaufen möchte, muss sich im Forum anmelden (ganz oben rechts). Das ist mit keinerlei Nachteilen verbunden und führt auch nicht zu vermehrten (SPAM-) Mails. (Unbedingt den Anmeldenamen und das Passwort aufschreiben und verwahren!) Mit einem Klick auf den Verkäufernamen kann man dann dessen öffentliches Profil sehen oder ihm eine "Private Nachricht" mit Fragen oder dem Kaufangebot schicken.

Der Besuch des Forum lohnt sich aber nicht nur für Käufer und Verkäufer, man sollte auch unbedingt mal in den einzelnen Foren nach Fragen und Antworten stöbern und wird dabei so manche Erkenntnisse über die eigene Kamera und das eigene Zubehör gewinnen!

Dienstag, 24. Mai 2016

Fotoexkursion nach Hamburg

Eine Fotostrecke der Bilder von der Exkursion nach Hamburg in die Hafencity zur "blauen Stunde" ist jetzt unter dem Menü "Themenbilder" in den Themen für 2016 zu finden.

Sonntag, 17. April 2016

Fotoexkursion nach Hamburg

Hennings Bericht und Bilder:
Mitte April machten sich sieben Mitglieder des Fotoclubs auf den Weg nach Hamburg. Die interessante Architektur der Hafencity und die bei Nacht beleuchtete Speicherstadt waren das Ziel des Ausfluges. Gemeinsam wurden nachmittags erste Versuche in der Architekturfotografie unternommen.
Von gegenseitigen Tipps und Tricks konnte jeder profitieren. Bis zum gemeinsamen Abendessen verging die Zeit beim Fotografieren wie im Flug.
Auf relativ engem Raum baten sich zahlreiche Fotomotive, so dass jeder auf seine Art die interessante Szenerie einfangen konnte.

Zur blauen Stunde ging es wieder hinaus ans Wasser und durch die Speicherstadt.
Die immer dunkler werdende Stadt bot mit den beleuchteten Gebäuden eine reizvolle und anspruchsvolle Fotoszene.
Die bearbeiteten Fotos werden demnächst auf einem Treffen im kleinen Kreis kritisch besprochen. Die besten Bilder werden anschließend auf einem Clubabend präsentiert.

Peters Bericht:
 Blaue Stunde in Hamburg
Sonnenschein, blauer Himmel mit weißen Kumuluswolken – so hatten wir uns unseren Tag in Hamburg vorgestellt. Doch schnell hatte uns die Realität wieder eingeholt. Pünktlich zur Abfahrt setzte um 14:15 Uhr in Albersdorf der Regen ein. Sollten wir überhaupt losfahren, lohnt sich der Aufwand? Bernd Kupper – Reiseführer und Mentor in einer Person – verwarf unsere Gedanken schnell mit dem Hinweis, den Regen mit in die Aufnahmen einzubeziehen (Stichwort Spiegelungen und Reflexe). Unterwegs keimte noch einmal Hoffnung auf als die Sonne durchkam und das Wetter umschlug. Doch die Hoffnung zerschlug sich, je näher wir nach Hamburg kamen. Bernd lotste uns gut durch die City. Nach dem wir die Fahrzeuge im Parkhaus abgestellt hatten, stärkten wir uns im Cafè Paris mit Kaffee und einige auch mit einem Stück Kuchen. Dann führte uns Bernd in Richtung Sandtorhafen. Unterwegs haben wir die eine und andere Aufnahme vor architektonischem Hintergrund gemacht. Henning prophezeite uns noch zwei Regenschauer, die auch wie bestellt über uns hereinbrachen. Wir stellten uns am Sandtorkai unter und entdeckten dort das eine oder andere fotografische Juwel. Interessant zu beobachten waren die Spaziergänger, die uns doch etwas irritiert bei den Aufnahmen mit den Spiegelungen in den Regenpfützen ansahen. Gegen 18 Uhr marschierten wir dann zurück zum Abendessen in ein mongolisches Restaurant. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einer Reihe von Aufnahmen von einer Künstlerin vorbei, die die Küstenregionen in der Welt aufgenommen hatte. Auffällig war bei den Aufnahmen der schräg verlaufende Horizont, so dass das Wasser herauszulaufen drohte. Bernd berichtete dann auch noch mit seiner Begegnung mit der Künstlerin. Die beiden werden wohl keine Freunde werden.
Nach dem Abendessen – wirklich lecker, vorzüglich und vor allem preiswert – begaben wir uns zunächst wieder zurück in den Traditionshafen und warteten auf die hereinbrechende Dämmerung. Man soll es kaum glauben, die Wolken brachen allmählich auf, der Mond trat hervor und nach dem Sonnenuntergang hatten wir auch die ersehnte blaue Stunde. Zu diesem Zeitpunkt waren wir aber schon in Richtung Speicherstadt unterwegs. Ziel war das Wasserschloss in der Speicherstadt am Wandrahmsfleet. Auf dem Weg dorthin nutzten wir die Gelegenheit der Langzeitaufnahmen mit verschiedenen Perspektiven in die Stadt (Blick auf die Hauptkirche St. Katharinen) oder in die kleinen Fleete. Das Wasserschloss war wirklich sehenswert, was die Aufnahmen auch zum Ausdruck bringen. Von hier aus ging es dann ohne weitere fotografische Aktivitäten zurück zum Parkhaus, wo wir uns um 22:30 Uhr treffen wollten. Alle waren da, nur einer nicht. Jörg hatte sich beim Hereinbrechen der Dunkelheit selbständig gemacht und die Hafencity auf eigene Faust erkundet. Zum Glück hatten wir die Handynummern ausgetauscht und konnten ihn dann zum Parkhaus lotsen.
Vielen Dank noch einmal an Bernd Kupper, der uns Ortsunkundigen zu interessantenPlätzen geführt hat und auch an die beiden Fahrer Nico Hüppner und Jörg Degenhardt, die uns wohlbehalten wieder nach Hause gebracht haben.
Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, die uns allen gezeigt hat, welche Möglichkeiten in der Available-Light-Fotografie stecken.

Donnerstag, 17. März 2016

Vortrag des Fotoclubs am 15.03.2016 im Albersdorfer Bürgerhaus


Am Dienstag, dem 15.03.2016, fand im Rahmen der VHS-Veranstaltungen im Albersdorfer Bürgerhaus der angekündigte Vortrag mit dem Thema „Es muss nicht immer ein Selfie sein – Möglichkeiten der digitalen Fotografie“ statt. Die Veranstaltung war sowohl in der Zeitung als auch mit Plakaten angekündigt worden, so dass sich zwischen 30 und 40 Fotointeressierte zum dem Vortragsabend im Bürgerhaus eigefunden hatten. 



Der Vortrag war unter Federführung von Alfred nebst einigen Mitstreitern sowohl vom inhaltlichen Ablauf als auch von der Auswahl der Fotos akribisch vorbereitet worden. Zur Einführung in das Thema gab es einen gestrafften Abriss über die technischen Möglichkeiten der digitalen Fotografie, während nach einer kurzen Pause im zweiten Teil Bilder aus dem Fundus der Clubmitglieder mit kurzen Erläuterungen gezeigt wurden. Als Vortragende hatten sich Alfred, Hermann, Peter und Randolf zur Verfügung gestellt. Der Vortragsteil wurden von den Vieren routiniert über die Bühne gebracht, indem sie sich mehrfach in ihrer Moderation ablösten. Im 2. Teil übernahmen dann Alfred und Hermann die Erläuterungen zu einzelnen Fotos sowie die Beantwortung von Zuschauerfragen.

 
Sowohl während der Pause als auch nach Schluss der Veranstaltung wurde in lockerer Runde geplaudert und über die Veranstaltung gesprochen. Alle Anwesenden waren sich einig in der Beurteilung, dass der Vortragsteil inhaltlich und vom Verständnis her gut auf den Anlass des Abends und das in der Regel nicht fachlich versierte Publikum abgestimmt war. Der Bilderteil wiederum bildete mit seinen stimmungsvollen und technisch sehr guten Fotos einen schönen und ruhigen Ausklang des Abends. O-Ton von Besuchern: „..ein gelungener Abend“.


Mittwoch, 2. März 2016

Vortragsankündigung



Im Albersdorfer Bürgerhaus zeigen wir vom Fotoclub am 15. März 2016, 19:30 Uhr einen Bildervortrag, der den provokanten Titel trägt   Es muss nicht immer ein Selfie sein, Möglichkeiten der digitalen Fotografie.

Die rasante Entwicklung der Smartphones hat dazu geführt, dass heute das Wort „Selfie“ in aller Munde ist. Damit sind Bilder gemeint, auf denen der Fotograf mit ausgestrecktem Arm sich selbst mit Freunden, Bekannten oder Prominenten oder vor einer Sehenswürdigkeit, dem Urlaubsdomizil oder zu anderen Gelegenheiten mit dem Smartphone fotografiert.

Der Vortrag soll zeigen, dass es auch noch eine andere Art der Fotografie gibt. Wer etwas höhere Ansprüche stellt, wird nach wie vor zur richtigen Fotokamera greifen. Nur so lassen sich spannende Bilder erstellen, die diesen Kriterien genügen: gute Bildaufteilung, die Einbeziehung von Vorder-, Mittel- und Hintergrund, die Wahl einer besonderen Perspektive, das Spiel mit Schärfe und Unschärfe, die Strukturierung durch Licht und Schatten, um nur einige zu nennen.  

Die Wahl unterschiedlicher Brennweiten kann überraschende Perspektiven ergeben, die man so mit eigenen Augen nicht sehen kann. Eine anschließende Bildbearbeitung, die am Computer heute sehr leicht möglich ist, kann dem Bild weitere Effekte hinzufügen, Besonderheiten hervorheben, unschöne Partien in den Hintergrund rücken oder bei dem Bild spezielle Kontraste und Farben erzeugen. 

Unser Fotoclub hat sich zum Ziel gesetzt, die anspruchsvolle Fotografie zu fördern. Er bietet den Mitgliedern im Rahmen der Clubarbeit ein Forum, in dem sie sich über die vielfältigen Möglichkeiten dieses Mediums austauschen und voneinander lernen können, ohne sich auf thematische Schwerpunkte festzulegen. 

Der angekündigte Vortrag entstand aus dem umfangreichen Bilderfundus der Clubmitglieder und zahlreichen Lehrvorträgen, die an den Clubabenden gehalten wurden. Den Beginn bildet ein kurzer Abriss über die Entwicklung der Fotografie. Danach werden technische Grundlagen vorgestellt, die mit erläuternden Bildern unterlegt sind. Schließlich wird eine große Bandbreite an hochwertigen Bildern gezeigt, die vorwiegend aus dem Bereich der Landschafts- und Naturfotografie stammen, wobei heimatliche Bezüge gewollt sind. Manche bekannten Motive wird man in dieser Form noch nicht gesehen haben. 

Den Abschluss des Abends bilden Beispiele für besondere Bildbearbeitungen, die den Zuschauern sicherlich einiges an „Ah“ und „Oh“ entlocken werden.

Donnerstag, 21. Januar 2016

Fotoclub-Workshop Tabletop-Fotografie


Zum Januar-Workshop trafen sich 9 Fotoclub-Mitglieder in der Olen Schriewerie zum Thema Tabletop-Fotografie. Durch seine jahrelange Beschäftigung mit der Objektfotografie, die von der bildlichen Darstellung seiner Drechselobjekte herrührt, war der Abend von Randolf vorbereitet worden. Um sich mit dem Thema sowohl theoretisch als auch  praktisch zu beschäftigen hatte er für den Abend sein gesamtes Equipment mitgebracht: Lichttisch, Lampen, Hintergründe und Kamera samt Stativ. Als Motive für den praktischen Teil des Abends dienten einige kleine Drechselobjekte.

Es begann zunächst mit einem Vortrag über die Objektfotografie, für den Randolf im Internet und in Fotozeitschriften recherchiert hatte. Dabei erläuterte er zunächst die Bedeutung der Objektfotografie, die sehr viel Geduld und Tüftelei erfordert und erklärte den Begriff Tabletop-Fotografie. 




Danach ging er auf die praktische Durchführung der Objektfotografie ein. Hierbei ging es um die Vorbereitung für ein Shooting, um die Einstellung der Kamera, um die Ausleuchtung und die Auswahl der Leuchtmittel. Zum Schluss der Einführung  erläuterte er den Aufbau seines Lichttisches. Einzelne Abschnitte des  Vortrages wurden durch Fotos ergänzt. Eine abschließende Fotoserie zeigte dann noch die positive Entwicklung von seinen ersten Bildversuchen bis heute unter Verwendung von Lichttisch und Beleuchtung.



Anschließend wurde praktisch gearbeitet. Die Teilnehmer waren aufgefordert, die mitgebrachten Objekte zu arrangieren und es wurden Fotos vom Stativ bei verschiedenen Beleuchtungssituationen gemacht.

Die Beispielbilder zeigen, wie die Originalaufnahmen aussahen und was man daraus mit ein wenig Bildbearbeitung machen kann:
Dabei bestätigte sich die Aussage aus dem Vortrag hinsichtlich der Lichtempfindlichkeit der heutigen Kamerasensoren. Es war sehr erstaunlich, welche Ergebnisse bei Lichtverhältnissen erzielt wurden, bei denen normalerweise ein Blitz eingesetzt wird.
Besonderen Spaß machten dann die Lichtexperimente mit einem Lichtschacht für gelenkte Blitzaufnahmen und einer Taschenlampe mit  einem Aufsatz, in den verschiedene Röhren für die Erzeugung von Spotlights unterschiedlicher Größe eingesetzt werden konnten.
 Die Taschenlampe wurde anschließend auch noch für Lichtmalerei eingesetzt.

Fotoclub-Mitglieder können alle Bilder des Abends bei den internen Fotoalben sehen.

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