Aktuelles

Mittwoch, 26. Februar 2014

Sensorflecken

Wie erkenne ich eigentlich, ob auf meinem Kamerasensor Staub- oder Schmutzablagerungen zu finden sind? Die Kameras haben ja eine eingebaute Sensorreinigung per Ultraschall, die in der Regel auch recht gut funktioniert. Oft wird sie automatisch bei jedem Ausschalten durchgeführt. Man kann sie aber auch manuell über das Menü anstoßen.

Manche Teilchen sind dabei sehr hartnäckig und klebrig (z.B. Blütenpollen), so dass der Ultraschallwackler sie nicht abschütteln kann.

Ich beschreibe eine Methode, wie man zunächst einmal erkennen kann, ob überhaupt Schmutz auf dem Sensor ist:

Ein beliebiges Objektiv aufsetzen und auf eine einfarbige, weiße Fläche richten (Tür, Tapete, Zimmerdecke), so dass im Sucher/auf dem Monitor nur weiß zu sehen ist. Die Scharfeinstellung auf völlige Unschärfe stellen, den Blende so weit schließen wie es geht (z.B. Bl. 22), dann die Zeitautomatik einschalten.

Nun ein Bild dieser weißen Fläche machen, je länger die Belichtungszeit ist desto besser. Mehr als 1 Sekunde wäre schon gut. Während dieser Zeit zusätzlich die Kamera leicht schwenken, damit die weiße Fläche auch wirklich verwischt und einheitlich wird.

Nun das so erstellte Bild auf den Computer bringen. Meistens muss noch per Bildbearbeitung etwas aufgehellt wird (die Automatik versucht ja, die Belichtung auf ein neutrales Grau einzustellen, was für unsere Zwecke ein wenig dunkel ist).

Wenn nun Sensorschmutz vorhanden ist, zeichnet der sich so wie auf diesem Bild original von meiner Kamera ab:
 Ich habe die meisten Flecken rot eingekreist. Bei normalen Aufnahmen mit weiter geöffneter Blende und unruhigen Bildmotiven fallen die Stellen im Bild gar nicht auf. Wenn man jedoch ein Bild aufnimmt, das große einfarbige Flächen enthält (Himmel), können die Flecken schon auffallen. Sie sind dann auf jedem Bild an derselben Stelle zu sehen.

Man kann sie meistens per Retuschefunktion der Bildbearbeitung entfernen, auf die Dauer wird das aber lästig und man sollte sich dann überlegen, den Kamerasensor zu säubern. Das kann man (mit großer Vorsicht) selbst machen, aber das wäre ein anderes Thema.

Sonntag, 23. Februar 2014

Der Frühling kommt

Jetzt ist wieder die Zeit, wo man jeden Tag ums Haus gehen kann und immer ein paar neue Blüten oder Gewächse entdecken kann, die sich auf dem Weg in den Frühling machen.

So habe ich heute den Sonnenschein genutzt, um mein neues Stativ auszuprobieren. Trotz des teils heftiges Windes konnte ich einige zeigenswerte Bilder aufnehmen, die ich zu einer Collage verarbeitet habe:


Wer noch mehr sehen möchten, kann sich dieses Webalbum ansehen.  (Die Bilder bleiben dort eine Weile stehen, bis sie durch weitere abgelöst werden.)

Donnerstag, 6. Februar 2014

Bericht zu den letzten Fotoclub-Abenden

Bereits im Januar hatten Inge und Silke einen Vortrag zum Thema "Bildelemente und Bildgestaltung" zusammengestellt. Mit vielen eigenen Bildern wiesen sie darauf hin, wie man seine Bilder durch die Berücksichtigung bestimmter Gestaltungselemente und weiterer Richtlinien besser gestalten kann. Die Beispiele zeigten mit eingebauten Beschriftungen und Markierungen, was ein gutes Bild ausmacht.

Anschließend wurde ausgiebig darüber diskutiert. Einige ausgewählte Bilder des Wettbewerbs "Stadtleben - Stadt erleben" des Schleswig-Holstein-Magazins wurden auf den gerade gelernten Bildaufbau untersucht.

Für den Fotoclub-Abend im Februar hatten sich Randolf und Reiner bereit gefunden, einen weiteren Vortrag auszuarbeiten. Sie hatten dazu einige Materialien mitgebracht, die als Fotomotive dienten, um die verschiedenen Möglichkeiten sofort darstellen zu können.

Randolf sprach zunächst über die Möglichkeit, eine Canon-Kamera mit einem mitgelieferten Programm mit dem PC zu verbinden und damit komplett fernzusteuern. Er führte praktisch vor, wie man sowohl alle Kameraeinstellungen vom PC per Maus einstellen kann, als auch auf diese Weise Aufnahmen machen kann. Diese können sofort in einem wählbaren Bildbearbeitungsprogramm dargestellt und bearbeitet werden. Mit Probeaufnahmen führte er sofort die Handlungsabläufe vor.

Das ist eine nützliche Sache, wenn man z.B. die Kamera im Winter vor das Futterhaus stellt und von drinnen bequem die Einstellungen vornehmen und Bilder aufnehmen kann.

Reiner referierte zum Thema "Belichtung, Blende, ISO und Schärfentiefe". Mit direkten Aufnahmen am Versuchsaufbau wurden dabei sofort die Ergebnisse sichtbar, die sich bei veränderten Belichtungszeiten oder Blenden ergeben. Besonderes Augenmerk galt dabei der Bewegungsunschärfe und dem veränderbaren Schärfentiefebereich.

An Probeaufnahmen wurde auch das zunehmende Bildrauschen bei höheren ISO-Werten vorgeführt.

***

Alle Referate wurden mit viel Beifall bedacht und viele der neuen Fotoclubmitglieder haben sicherlich eine Menge an Erkenntnisse für bessere Bilder hinzugewonnen.

Alle Vorträge sind hier im Blog auf der Seite "Tipps u. Tricks" anzusehen und/oder herunterzuladen.

Der Vortrag zu Bildelementen und Bildgestaltung zeigt in Form eines Webalbums mit Zwischen- und Untertiteln die Regeln für einen guten Bildaufbau.

Die Vorträge zur Kamerafernsteuerung und zu Belichtung, Blende, ISO, Schärfentiefe liegen als PDF-Dateien vor. Wer die Texte ausdrucken möchte, sollte bei der Datei "Blende, Belichtung, ISO..." darauf achten, dass der Drucker auf ein Querformat eingestellt wird.


Montag, 13. Januar 2014

Feuer am Himmel

Wie Silke schon schrieb, auch in dieser tristen Jahreszeit liefert die Natur wunderschöne Farbenspiele. Das Bild entstand am 11.01.2014 kurz nach 16 Uhr.

Montag, 6. Januar 2014

Samstag, 14. Dezember 2013

FixFoto Arbeitskreis vom 11.12.2013



Am vergangenen Mittwoch wurde ein wiederum interessantes und themenreiches  Jahr des FF-Arbeitskreises beendet. Wer am Arbeitskreis teilnimmt weiß, das es nicht damit getan ist, ein Bearbeitungsprogramm für Fotos, wie z. B. FixFoto, auf dem Rechner zu haben. Erst die intensivere Beschäftigung mit einem solchen Programm offenbart die in ihm verborgenen vielfältigen Möglichkeiten der Bildbearbeitung. Zudem verschafft sie die notwenige Routine, um größere oder kleinere Aufgaben in angemessener Zeit und vor allem mit dem gewünschten Ergebnis zu meistern. Dies alles bietet die Teilnahme am Arbeitskreis.

 So haben wir uns im abgelaufenen Jahr mit dem Skalieren und Zuschneiden, der Fenstertechnik, mit Collagen, mit Retusche und dem W-Pinsel, mit Kopieren, Umbenennen und Beschriftung und anderen Dingen mehr beschäftigt. Eine spannende Aufgabe war auch das Thema „Macht was  draus“, bei dem von Alfred vorgegebenen Fotos in Heimarbeit nach eigenem Gusto bearbeitet, verändert, verfremdet oder sonst wie gestaltet werden sollten. Die spannenden Ergebnisse waren dann Gegenstand oft lebhafter Diskussionen. 

Dieses alles wäre aber nicht möglich, ohne die intensive und sicherlich auch arbeitsreiche Vorarbeit und Vorbereitung eines jeden Arbeitskreisabends durch Alfred. Der letzte Abend des Jahres bot deshalb Gelegenheit, Alfred für seine unermüdliche Arbeit und stets kurzweilige und interessante Gestaltung der Abende herzlich zu danken. Als äußeres Zeichen des Dankes überreichte Jürgen einen kleinen Tannenbaum, der mit inhaltsschweren „FixFoto-Talern“  geschmückt war. Letztere werden sicherlich für die weitere Komplettierung der Fotoausrüstung dienen. Eine Karte mit den Namen der Spender und einem kleinen Dankeschön-Gedicht vervollständigte das Ensemble. 

Mit unserem Geschenk konnten wir Alfred eine überraschende Freude bereiten und er bedankte sich herzlich bei den Anwesenden. 

Hier das Gedicht:

Dank an Alfred    
Wenn dich Fotosorgen plagen,   
dir etwas einfach nicht gelingt. 
Einen gibt’s den kannst du fragen 
und der hilft dir ganz bestimmt. 

Auch wenn dein FixFoto klemmt,  
und du kommst partout nicht klar,   
einen gibt‘s, der’s super kennt 
und der hilft dir wunderbar.

Spinnt mal wieder der PC,   
aufgehängt und festgefahren, 
der Kopf vor Ärger tut schon weh,  
vor Frust kann einer dich bewahren.

Er kennt sich aus in vielen Dingen, 
fotografiert ganz tolle Sachen,       
kann uns die Themen näher bringen, 
so dass wir‘s selbst dann können machen. 

Alfred ist der tolle Lehrer, 
der uns so kenntnisreich betreut      
wir als seine treuen Hörer, 
danken im herzlichst dafür heut‘.



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